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Halberstadt - ferien-urlaub-harz.de

Ferienunterkünfte in Halberstadt

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Geistmühle am See - Ferienwohnung - Halberstadt - harz
Geistmühle am See
Geistmühle am See
Preis in €: ab 45.00 € (5 Personen pro Tag)
Max. Personen: 5

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Halberstadt im Harz

Halberstadt, eine der größten Städte des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und Kreisstadt des Landkreises Harz, erhebt sich im nördlichen Harzvorland und wird daher gern auch als „Tor zum Harz“ bezeichnet. Ein über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Produkt sind die Halberstädter Würstchen. Friedrich Heine gründete 1884 das Unternehmen „Heine & Co“, aus dem später die Halberstädter Würstchen- und Konservenvertriebs GmbH hervorging.

Die einstige Bischofsstadt blickt auf eine über 1200 jährige, wechselvolle Geschichte zurück. Von ihrer Position als geistliches, kulturelles, wirtschaftliches und politisches Zentrum des nördlichen Harzvorlandes zeugen noch heute imposante Bauten, die dem verheerenden Bombenangriff im April 1945 nicht zum Opfer fielen beziehungsweise in der Folgezeit restauriert wurden. Zu den bedeutendsten Bauwerken der knapp 40.000 Einwohner großen Kreisstadt gehören zweifelsohne der Dom zu Halberstadt, die Liebfrauenkirche und die Martinikirche.

Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus mit seinen weithin sichtbaren Türmen wurde in den Jahren 1236 bis 1486 erbaut. Als Vorbild für den reich geschmückten Sakralbau dienten französische Kathedralen. Nicht nur Gottesdienste werden im Dom zu Halberstadt abgehalten, das Wahrzeichen bildet ferner den glanzvollen Rahmen für Konzerte in den Sommermonaten. Ebenso beeindruckend wie der Kirchenbau und seine kunstvolle Ausstattung, ist der Halberstädter Domschatz, zu dem unter anderem prächtige Elfenbeinschnitzereien, Textilkunst und Goldschmiedearbeiten gehören. Die romanische Liebfrauenkirche zu Halberstadt ist, wie auch der Dom und der kostbare Kirchenschatz, eine Station der „Straße der Romanik“. Im Jahr 2005 konnte das 1000 jährige Bestehen der Liebfrauenkirche gefeiert werden.

Das wohl auffälligste Merkmal der gotischen Martinikirche sind die beiden unterschiedlich hohen Doppeltürme. Diverse Theorien versuchen die Ungleichheit zu begründen. Eine gebräuchliche Annahme ist, dass der höhere der beiden Türme als Aussichtspunkt genutzt wurde. Um die Alarmfeuertürme der Halberstädter Vororte ausreichend zu sehen, musste der zweite Turm niedriger sein, so war der Blick in alle Richtungen frei. Eine weitere Theorie sieht das Fehlen finanzieller Mittel beim Bau der Martinikirche als Ursache.

Außerdem beherbergt die historische Bischofstadt mehrere interessante Museen. Über die Halberstädter Geschichte informiert das Städtische Museum in der früheren Spiegelschen Kurie, während das „Schraube Museum“, im Übrigen das kleinste Museum der Kreisstadt, dem Besucher die gutbürgerlichen Wohnverhältnisse um 1900 in den ehemaligen Räumen der Fabrikantenfamilie Schraube näher bringt.
Zur Museumsvielfalt der Kreisstadt zählen weiterhin das Berend Lehmann Museum für deutsch-jüdische Historie und Kultur, das Gleimhaus (Literaturmuseum) im einstigen Wohnhaus des Dichters Johann Wilhelm Ludwig Gleim sowie das auf Vogelkunde spezialisierte Naturkundemuseum Heineanum mit mehr als 27.000 Exponaten.

Als Freizeit- und Kulturstandort begeistert Halberstadt seine Gäste mit Opern, Konzerten, Ballett, Lesungen, Theateraufführungen, dem Kinopark, einem Freizeit- und Sportzentrum, Sonderausstellungen und dem reizvollen Landschaftspark Spiegelsberge mit dem Tiergarten Halberstadt, dem Aussichtsturm Belvedere und dem Jagdschloss.

Ein besonderes Projekt der Stadt fand in der Klosterkirche St. Burchardi seinen Platz - das John-Cage-Orgelprojekt. Cages Musikstück „ORGAN²/ASLSP“ („as slow as possible“ - „so langsam wie möglich“) wird hier seit dem 5. September 2001 aufgeführt und wörtlich genommen. Nach mehr als 600 Jahren endet das musikalische Werk, in dem es nur vergleichsweise wenig Klangwechsel gibt, voraussichtlich 2640.

Für all diejenigen, die sich dieses außergewöhnliche Kunstprojekt oder die bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten von Halberstadt nicht entgehen lassen möchten, steht eine Vielzahl an Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Gästehäuser, Privatzimmer und Ferienhäuser zur Wahl. Gastronomische Vielfalt und ansprechende Einkaufsmöglichkeiten runden das touristische Angebot der im nördlichen Harzvorland gelegenen Kreisstadt ab.
 

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